Selige Schwester Maria Restituta
Kafka bitt' für Ihn!
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Der „fromme” Altkommunist Hrdlicka hat Dich
nur
mit Teufels Großmutter verwechselt. Ärgere Dich nicht!
Lache! Du brauchst für das Kunstwerk
nichts bezahlen.
Das spendiert uns Kardinal Schönborn
auf unsere Kosten. |
Auch der Weihrauch des Dompfarrers zu St. Stephan, Hw. Anton Faber,
konnte an Deinem Aussehen nichts mehr ändern. Du kommst nun in eine
Seitenkapelle des Domes, damit Du Dich dort von dem Schrecken in Ruhe
erholen kannst.
Wieder einmal ist in
der Wiener Kunstszene ein „großes Ereignis” passiert.
Sogar die Sänger des Chores verstummten in Furcht bei der "Einweihung".
Nur noch das leise Murmeln der Orgel war
zu hören.
Es war eine würdige Stunde der österreichischen „Gegenwarts-Kunst” im
Dom.
Ein so würdiges Ereignis sollte auch in der Kunstgeschichte seinen
„Niederschlag”
finden und „eingehen”.
Diese Periode der „Gunstgeschichte" sollte nach zwei „Günstlern" benannt
werden:
Die Namen „Nitsch” und Hrdlicka bestimmen die
„Neue Weana Schule”.
Diese berühmten Namen gehören zu „Nitschlicka” verschmolzen, obwohl
die Künstler zur Zeit noch mit unterschiedlichen Materialien werken.
Solange noch so einfallsreiche Kapazitäten unter uns wirken, läßt sich
auch die Zukunft Österreichs leichter „ausmalen”.
Schwester Restituta fand ihren Platz in einer Seitenkapelle des
Stephansdomes. Wohin aber mit den Doktoren, Professoren und Monsignores?
Wie jeder Gläubige weiß, hat ein Dom drei Dimensionen und vier Ecken.
Bei gotischen Domen wurden die „Wasserspeier”, die das Regenwasser
ableiten, oft künstlerisch interessant gestaltet.
Der Dom zu St. Stephan in Wien wird zur Zeit renoviert.
ich schlage daher vor, die Verantwortlichen der Dompfarre sollten diese
Gelegenheit nützen und neue Wasserspeier anbringen lassen.
Ich hin überzeugt, Hrdlicka wird auch hier die besten Einfälle
haben.
Auch Ehrenwerte aus der Kongregation „Wir sind Kirche” lassen sich
leicht finden.
Ich denke hier an Feichtlbauer und auch an Professor
Zulehner.
Hrdlicka müsse nur darauf achten, daß er die Mäuler groß genug mache,
damit sich bei einem Wolkenbruch das Regenwasser nicht staue.
An der Ecke gegenüber dem Süden des Domes (Norden sagt man heute nicht
mehr) könnte ich mir einen Wasserspeier zu Ehren des Dompfarrers Faber
vorstellen.
Bleibt nur noch die linke Ecke (links ist dort, wo der Daumen
rechts ist) übrig.
Hochwürdigster Herr Kardinal!
Auch Sie verdienen es, geehrt zu werden.
Auch Sie möchten wir in Erinnerung behalten.
Freundliche Grüße!
gez. Martin Humer, Obmann der
"Christlich-Sozialen-Arbeitsgemeinschaft Österreichs"