Theaterstück "Fucking AMAL"

 

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An die Schülerinnen

der Klasse 3A
des Pädagogischen Gymnasiums „Josef Ferrari"
 

I - 39012 Meran

 

 Donnerstag, 3. Juni 2010


Geschätzte Damen im besten „Wachstum" !


Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber über Euren Brief habe ich mich sehr gefreut. Er war bissig und gut geschrieben, so wie es sich für junge Menschen gehört.
Eine Jugend, die nicht aggressiv ist, hat kein Herz.
Ältere Menschen, die nur aggressiv sind, haben kein Hirn!
 

Es ist ein Recht der Jugend, aus der Enge des Elternhauses auszubrechen. Menschen, die nicht über "Amal" hinauskommen, fehlt der Weitblick für eine fortschrittliche Welt.
Damit Euch dieser "Ausflug" in die Weite gelingt, besucht Ihr nun das pädagogische Gymnasium "Josef Ferrari" in Meran. Das ist gut so!

Euer Vater versorgt das "Nest" und die Mutter kocht inzwischen die „Tirolerknödel, damit Ihr weniger Sorgen habt. Seid dankbar!
 

Ich habe das Stück „Fucking Amal" selbst nicht gesehen und wahrscheinlich auch nichts versäumt, wie ich glaube.
Den Bericht darüber, Textauszüge und auch umfangreiches Werbematerial sandten Eltern aus Südtirol zu.
Die besorgten Väter und Mütter waren nicht kleinkarierte „bigotte" Typen, wie Ihr meint, sondern gebildete Männer und Frauen, die das Stück in Bozen sahen und daher wußten, wovon sie reden.
 

Das Stück „Fucking Amal" braucht man nicht aus dem Zusammenhang reißen, um es zu beurteilen. Es handelt sich nicht um ein Theaterstück im üblichen Kulturbegriff, sondern um eine Reportage aus der Gosse.
Die Länge der Kußszene spielt keine Rolle, für den einen mag sie zu kurz sein, für einen anderen schon zu lang.
 

Die Sprache der „Jugend-Kultur" muß nicht die Sprache der Gosse sein.
Wer von Euch, meine Damen, wünscht sich einen Liebesbrief in der "Anal-Sprache"?
Euer Vater, eure Mutter wünschen sich eine gesittete Öffentlichkeit, sie wollen Euch in guten „Händen" wissen. Seid froh, wenn Ihr fromme und gottesfürchtige Eltern habt.
Eine schlimme Zeit, wenn die Forderung nach mehr Moral - die Summe der Sittlichkeit- schon zu einem „Apostolat" wird.
Schimpft weniger über die Fehler der Elterngeneration. Macht es besser!
 

Wir proben erstmals in unserer Geschichte „Mitbestimmung", Demokratie, damit wir auch in einem vereintem Europa friedlich leben können.
Was die „krankhaften Fantasien" anbelangt, so laßt uns den dreifachen, weisen Rat der Kirche bedenken: Die Sünde meiden in Gedanken (!), Worten und Werken.
„Freiheit" ist ein schillerndes Wort, ebenso schillernd wie das Wort „Liebe".

Freiheit ist das Recht des Menschen Gutes zu tun!
Der Himmel ist kein Narrenhaus und auch keine Lumpensammlung.
Der Himmel ist eine höhere Ebene des Seins. Um die „Reife" für den Aufstieg in dies Ebene zu erlangen, müssen sich auch die Menschen in „Amal" bemühen. (maturare)
 

Hütet Euch vor dem Fanatismus und auch vor der „Tollleranz" mit den drei L. Dummheiten gelassen ertragen, „tolere", ist gut und stimmt friedlich.
Wehe aber, wenn Dummheiten mit Bosheit gekoppelt werden und sich zu Ideologien aufblähen, und die „Demokraten" ohne Widerstand zuschauen, dann werden Fehlleistungen wieder eine historische Dimension erlangen und ausarten.
 

Ich wünsche Euch gute Noten, aber Ihr müßt nicht immer gleich die Besten sein! Bleibt kritisch und, wenn's sein muß, auch bissig, aber bleibt gut !
Herzlichen Gruß aus Oberösterreich!
 

            gez. Martin Humer, Obmann der
„Christlich-Sozialen-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs"

        Feldweg 1  A-4730 Waizenkirchen

 

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Brief der Klasse 3 A

des Pädagogischen Gymnasiums Meran

wegen dem Theaterstück "Fucking AMAL"

 

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Aus dem Hauptquartier der Narren in Bozen:


Ein Journalist fragte den Schauspieler, Herrn Erwin Windegger, was ihm denn das Theater bedeute. Hier seine Antwort:

„Es ist ein mythischer, heiliger Ort, an dem ich in etwas ganz anderes eintauche - es steht nicht auf der gleichen Stufe mit dem, was draußen ist."


Eine beeindruckende Aussage oder eine Redewendung aus früheren, besseren Zeiten?

Heute spielt Herr Windegger Homoschnulzen an den „Vereinigten Bühnen" in Bozen.


Ein „Käfig voller Narren" (La Cage Aux Folles) ist heute keine Seltenheit mehr.

Die Narren sind in Politik und „Kultur" mehrheitsfähig geworden, nur die Spielorte variieren. Man sollte die Narren auch nicht Narren nennen, sei denn, sie nennen sich selbst so. Die Bezeichnung „Psychopathen" klingt schon wissenschaftlicher, damit kann auch ein Psychotherapeut was anfangen, dafür gibt's sogar einen Krankenschein.


In einer Demokratie muß für alle Platz sein, auch für die arbeitenden Menschen. Wer sollte schließlich die Subventionen und die Defizite bezahlen, oder für die Schäden aufkommen, die Narren im Namen der Freiheit und „Demokratie" anrichten, wenn nur noch die Narren anschaffen und das öffentliche Leben eines Landes bestimmen?


Eine Elternvereinigung aus Südtirol schickte uns Programmhefte und Spielpläne der „Vereinigten Bühnen" von Bozen zu.
Wer nicht homosexuell ist oder auch nicht werden will, ist kein „fortschrittlicher" Mensch und schlechter d`ran als ein „Tier".  Eine wörtliche Feststellung der Narren aus dem Käfig von „Bolzano".
Die "Vereinigten" lieben die Gossensprache, weil Zotten für Narren und für jene ,die Narren werden wollen, besser verständlicher seien, als eine kultivierte Bühnensprache.


Linke Narren von humanistischen Gymnasien bringen klassenweise ihre Schüler in die Schülervorstellungen zu den „Vereinigten Porno-Bühnen von Bozen".
Die Direktoren der Schulen bedauern zwar, ähnlich scheinheilig wie der Nikodemus im Neuen Testament, die Narrenspiele für Schüler, trauen sich aber nicht, die "freie Entscheidung" eines liberalen Professors zu rügen.
Auch die Eltern fürchten den allgewaltigen „Professor und wagen es nicht, ihre Kinder vor Narren und Professoren zu schützen.
Und so bleiben Kinder und Jugendliche ständig dem „Narren-Theater" ausgesetzt.


Was sagt Diözesanbischof, Exzellenz Prof. Dr. Karl Goiser
zu den Narreteien in seiner Diözese? Er ist doch der geistige Führer der Menschen in Südtirol und demnach auch als Seelsorger für Kinder, Narren und Politiker zuständig.
Daß Politiker oft nicht wissen, was sich für zivilisierte, kulturbewußte Menschen gehöre, ist ein Mängel, den furchtsame „Demokraten" leider zu oft dulden.


Selbst ein Staatsanwalt wie Herr Dr. Guido Rispoli weiß oft nicht mehr, wie er den gesetzlichen Auftrag noch erfüllen könne, weil das Verlangen der Narren nach wilder Freiheit in unserer Zeit schneller wächst, als das Verlangen nach bestehender Ordnung. „Alles Recht geht vorn Volke aus" und nicht von Gott, sagen die „Demokraten".


Freundliche Grüße aus Österreich!

     gez. Martin Humer, Obmann der

Christlich-Sozialen-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs
 

 

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Seine Exzellenz

Prof. Dr. Karl Golser Diözesanbischof

Domplatz 5

I -391.00 Bozen BZ

 

Fax: 0039 0471 97 48 22

 

 

Staatsanwaltschaft Bozen

Dr. Guido Rispoti Leitender Staatsanwalt Grichtsplatz 1

I -39100 Bozen BZ
 

Fax: 0039 0471 28 36 84

 

Direktion des

Real-Gymnasiums Schlanders Herrn Direktor Dr. Raffeiner Plawenpark 3
I - 39028 Schlanders
 

Fax : 0039 0473 73 07 64

 

Mittwoch, 21. April 2010

 

Betrifft:    „Vereinigte Bühnen Bozen"

               Aufführung des Stückes  „Fucking AMAL" für Schüler

 

Herzliches Grüß Gott aus Oberösterreich!


Besorgte Eltern aus Südtirol haben die „Bürgerinitiative zum Schutze des Lebens und der Menschenwürde" ersucht, ihnen zu helfen.
Schon seit längerer Zeit werden im „Stadttheater Bozen" Bühnenstücke aufgeführt, die für Schüler absolut ungeeignet sind. Beschwerden hatten bisher keinen Erfolg.


Daher ist es dringend notwendig, daß die Staatsanwaltschaft heim Landesgericht Bozen gemäß der bestehenden Gesetze, einschreitet.


Am 10. April 2010 hatte das Pornospiel Fucking AMAL" Premiere.
Der Inhalt dieses Stückes ist außer einer Schilderung von ein paar jungen Leuten, die sich in der Kleinstadt „Amal" fadisieren, gleich null.

 

Anges und Elin, zwei junge Mädchen in der Pubertät, wissen nicht, was sie in dieser "Scheiß-(Fucking)-Kleinstadt-AMAL" mit ihren Leben anfangen können, außer Sex ,
langweilige Partys, dummes nerven-aufreibendes Gequatsche am Schulhof. Um die Langweile zu überwinden, fressen sie sogar Drogen; Selbstmordgedanken; Agnes wünscht sich, daß sich Elin in sie verliebt; lang andauernder Kuß unter den Lesbierinnen.


Die Sprache ist dieser Milieu-Schilderung angepaßt, zottig bis extraordinär.

„Fucking AMAL" ist weder ein Drama noch ein Schauspiel. Das Stück hat nur eine „Außenhandlung" und so gut wie keine „geistige" Innenhandlung. Von einem „Handlungs-Kunstwerk" in dramaturgischem Sinne kann man hier nicht reden. „Fucking AMAL" ist ein Reportage über Menschen in der Gosse, die ihrer Verkommenheit gar nicht entrinnen möchten sondern bleiben wollen.


„Fucking AMAL" ist kein Drama im klassischen. griechischen Sinne:

Ausgehend von der tragischen Schuld, aus der sich die Handlung entfaltet, die Menschen letztendlich in eine höhere "Ebene des Seins" führt.


Es handelt sich auch nicht um ein Drama in der indischen Denkweise:
Bei Rabindranath Tagore werden "Probleme", durch „Harmonisierung" gelöst.


Eltern besuchten eine Aufführung von „Fucking AMAL" im Stadttheater Bozen und machten einen Sprechauszug:

Eine Dame des Theater stellt vor Beginn der Aufführung das Stück vor. Sie zeigt einen Medikamentenkoffer: "Man kann sich auch volldröhnen, man kann sich auch umbringen"; "im beschissenen Schwanz AMAL"


„Küsse meine Lippen und wärme dabei mit deinen Schenkel meine Ohren" (Lesben) Buben in der Dusche: "Schau den Schwanz," Jugendlicher befriedigt sich selbst. Eifersucht-Szene unter den Mädchen, laut und aggressiv: „Du blöde Fotze"
Vater von Agnes nähert sich begehrlich seiner Tochter.
Einige Buben stellen sich mit dem Rücken zum Publikum auf und simulieren Selbstbefriedigung.
Während einer Party saufen sich Mädchen und Buben voll, viele leere Flaschen am Boden. Eltern tanzen und küssen mit, dazu „68iger Musik"
Verzweifelte Eltern betäuben sich mit Easy-Deaymusik; Vater an der Hand verletzt befriedigt sich seihst vor dem Theaterpublikum.
Agnes versucht mehrmals sich die Pulsadern aufzuschneiden. (Mediiskoffer=Erste Hilfekoffer) Verherrlichung von Selbstmord.

Es folgt wieder ein endlos langer Kuß zwischen Agnes und Elin
Anschließend erzählen sich die Mädchen Bettgeschichten
Dazu die schöne Elin: „Ich lasse mir von niemanden etwas reinstopfen, höchsten einen Finger."
Zum Spaß legen sich die Mädchen Kabelschlingen um den Hals. ( Mord /Selbstmord)


Es drängen sich nun mehrere Fragen oder Feststellungen auf:


1.) Sind sich die „Vereinigten Bühnen von Bozen" ihrer kulturellen Bedeutung als Theater überhaupt noch bewußt?


2.) Eine solche Milieuschilderung jungen Theaterbesuchern anzubieten, ist eine bodenlose, unverschämte Frechheit oder eine grenzenlose, große Dummheit.


3.) Lehrer, die ihre Schüler in solche „Schauspiele" führen, sind unfähig, sind selbst unerzogene Erzieher, sie sind ein Fall fair den Staatsanwalt!
Wußten die Leiter der Schulen nicht, was so ein „Linker Schächer" tut ??


Papst Johannes Paul II. am österreichischen Katholikentag 1983 in Wien:

 

"Es ist notwendig, auch in der Öffentlichkeit ein Klima zu schaffen, das dem Menschen hilft, seinen Leib in Heiligkeit und Ehrbarkeit zu besitzen.
Und jeder kann dazu an seinem Orte und nach seinen Fähigkeiten seinen persönlichen Beitrag leisten."


4.) Die geistigen Führer eines Volkes sind nicht die Politiker, sondern die Priester. Dies zu jeder Zeit in der Geschichte der Menschen, dies in jeder Kultur.


5.) Wenn Politiker nicht mehr wissen, was Zivilisation ist, wenn sie nicht mehr die volle Bedeutung von Kultur erkennen können, dann ist es Zeit, daß Priester laut sprechen.

 

6.) Daher senden wir diesen Brief als 1. Adresse dem Diözesanbischof zu.


Wie jeder Bürger ist auch ein Bischof berechtigt und sogar verpflichtet, die Exekution der bestehenden, gültigen Gesetze zum Schutze der Familien vom Staate einzufordern.

 

Freundliche Grüße

gez. Martin Humer, Obmann der

"Christlich-Sozialen-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs"

Eigentümer, Herausgeber, Verleger und Drucker

"Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft Österreichs"

Redaktionsanschrift: 4730 Waizenkirchen, Feldweg 1

Telefon: 07277/6342; Telefax: 07277/6342-4

 

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