Ehebruch
Ehebruch erschüttert furchtbar. Ist eine gebrochene Ehe überhaupt noch zu heilen? Nur sehr schwer. Meist ist das Band, das die Herzen umschlingt, dadurch zerschnitten. Trotzdem sollten Christen versuchen, es wieder neu zu knüpfen.
Bist du der hintergangene Teil, dann erforsche dein Gewissen, ob nicht auch bei dir Schuld liegt! Durch Gefühlskälte und Mangel an Bereitschaft, durch Vernachlässigung der häuslichen Ordnung und durch Interesselosigkeit.
Dann sprecht euch aus, bittet einander um Verzeihung und beginnt ein neues Leben.
Vielleicht waren die Belastungen für den Mann in der Familie, im Krieg und auf Reisen sehr schwer oder auch die Frau hat zusehr gelitten in ihrer Einsamkeit.
Ihr habt nun die Wurzel des Übels erkannt. Reißt sie aus! Ihr kennt die gefährdete Stelle im Damm. Habt darauf acht und stärkt sie wider die wilden Wasser!
Dankt Gott, wenn die Gefahr der Untreue aus euerer Familie gebannt ist! Aber lest diese Zeilen trotzdem, damit ihr vielleicht anderen raten und ihr zerbrochenes Eheglück wieder erneuern könnt.
(Quelle: Familienbrevier 1953,S.845/846)
Ehevorbereitung
Das künftige Eheglük verlangt Erziehung zur Selbstbeherrschung vor der Ehe. Ernst sind die Worte des Heiligen Vaters Pius XI. in seinem Rundschreiben über die Ehe:
"Das Fundament einer glücklichen und der Ruin einer unglücklichen Ehe wird in den Seelen der Knaben und Mädchen bereits in den Jahren der Kindheit und Jugend grundgelegt.
Ist doch zu fürchten, daß jene, die vor der Ehe in allem sich selber und ihren Eigennutz suchten, die ihren Begierden, auch wenn sie sich ihrer zu schämen hatten, nachgaben, in der Ehe so sein werden, wie sie vor der Ehe waren, und daß sie ernten müssen, was sie gesät haben:
In ihrer Familie Freudlosigkeit, Mißmut, gegenseitige Verachtung, Zank und Streit, Entfremdung des Herzens, Ekel und Widerwillen gegen das Zusammenleben, und, was das Entscheidende ist, sie werden sich selbst mit ihren unbeherrschten Leidenshaften finden." (Pius XI.)
(Quelle: Familienbrevier 1953,S.772/773)
Eheliche Eintracht
"Die erste Bedingung für die eheliche Eintracht und den daraus folgenden häuslichen Frieden ist die Beständigkeit des guten Willens auf beiden Seiten.
Denn die tägliche Erfahrung lehrt, daß bei menschlichen Unstimmigkeiten Recht und Unrecht sich niemals auch nicht mit einem noch so scharfen Schnitt fein schneiden lassen, daß jeder Teil nur das eine oder das andere hat, wie unser großer Manzoni sagt.
Und wenn die Heilige Schrift die böse Frau mit einem Ochsenjoch vergleicht, da wackelt, und weil es nicht festsitzt, die Arbeit hindert, und wenn sie die streitsüchtige Frau mit einer Dachtraufe vergleicht, die ständig rinnt zur Regenzeit, so bemerkt sie auch, daß ein Mann, der jähzornig ist, den Streit entfacht.
Schaut euch um und ihr werdet aus dem Beispiel anderer erfahren, daß die ehelichen Zwistigkeiten meistens herrühren von dem beiderseitigen Mangel an Vertrauen, Demut und Bereitwilligkeit zum Verzeihen." (Pius XII.)
(Quelle: Familienbrevier 1953,S.848/849)
Ehescheidung
"Nichts trägt so sehr zum Verderben der Familie und zum Unsturz der Staaten bei, wie die Sittenverderbnis. Daher ist es leicht ersichtlich, daß die größte Feindin der Wohlfahrt von Familie und Staat die Ehescheidung ist.
Sie entspringt der Sittenentartung der Völker und öffnet nah dem Zeugnis der Erfahrung den größten Lastern im öffentlichen und privaten Leben Tür und Tor.
Um soviel schlimmer erscheint dies Übel, wenn man bedenkt, daß in Zukunft kein Zügel start genug sein wird, um die einmal gewährte Erlaubnis zur Ehescheidung innerhalb bestimmter und absehbarer Grenzen zu halten.
Groß ist wahrhaft die Macht des Beispiels, aber größer noch die der Leidenschaft. Infolge dieser Anreizungen werden sie dahinkommen, aß da Verlangen nach Ehescheidung täglich um sich greift und in viele Herzen eindringt gleich einer ansteckenden Seuche oder einem mächtigen Strom, der die Dämme durchbricht und das Land überschwemmt." (Pius XI.)
(Quelle: Familienbrevier 1953,S.685)
Eifersucht
Es gibt nur ein Mittel gegen Eifersucht: das Vertrauen.
Du wirst deinem Mann nicht verwehren dürfen, mit anderen Frauen, sei es aus menschlichen, sei es aus beruflichen Gründen, ins Gespräch zu kommen. Wenn er sich dabei höflich und ritterlich verhält, kannst du dagegen nichts einwenden.
Du wirst es auch deiner Frau nicht übernehmen dürfen, wenn sie wegen ihrer Anmut, ihrer hausfraulichen Tüchtigkeit oder mütterlichen Wärme ein Lob aus Männermund erfährt.
Doch darfst du deiner Frau keinen berechtigten Anlaß zur Sorge geben durch heimliche Vertraulichkeit mit anderen Frauen oder plumpe Zudringlichkeit oder dadurch, daß du ihr gegenüber immer wieder ihre Schwächen mit den Vorzügen anderer Frauen vergleichst.
Versteh auch die Unruhe deines Mannes, wenn du in der Gesellschaft - gleich aus welchen Gründen - von anderen Männern umworben wirst. Hier ziemt dir Zurückhaltung.
Ihr habt euch im hl. Sakrament der Ehe ganz zu eigen gegeben. Ihr beide und nur ihr beide gehört zu engster Lebens- und Liebesgemeinschaft zusammen. Davon muß euer Leben im häuslichen Bereich, in der Gesellschaft und im öffentlichen Leben Zeugnis ablegen.
Regt sich dann noch die Eifersucht, dann jagt sie fort; denn sie stammt vom Bösen, der Zwietracht säen will.
(Quelle: Familienbrevier 1953,S.776/777)
Erotik
Erotik ist der Ausdruck und Darstellung menschlicher Sexualität, die durch den Geist des Menschen kultiviert und veredelt wurde ( wie z.B. ein Liebesgedicht).
(Quelle: Martin Humer)
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
- nähere Infos folgen -
Aktuell: Juni 2004
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Nach dem Spruch des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte,
ungeborene Kinder seien noch keine Menschen (so niederträchtig waren selbst die NAZIS nicht)
ergibt sich nur die logische Folgerung: Willkommen im vierten Reich !
Initiative "Nie wieder" 69469 Weinheim |
am Beispiel Hollands
Evolution
"Die Annahme, daß das Auge durch die Evolution entstanden sei, erscheint, wie ich offen bekenne, im höchsten Grade als absurd."
(Charles Darwin - 1809-1882 engl. Naturforscher)
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